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Beschreibungen Grundriss Gerontologie: Gerontologie - Einführung und Geschichte (Urban-Taschenbücher) Kostenloses Ebook
Dieses Buches gibt gleichermaßen eine anschauliche Einführung wie eine lebendige Beschreibung der Geschichte der Alternsforschung. In Kapitel 1 wird die heutige Bedeutung der Gerontologie in Forschung und Gesellschaft herausgestellt, gefolgt von einer neuartigen Systematik zur Strukturierung der Gerontologie anhand von Definitionen, Disziplinen und "Essentials" in Kapitel 2. Das wissenschaftshistorisch ausgerichtete Kapitel 3 spannt einen weiten Bogen von der Antike bis zur Gegenwart. Kapitel 4 arbeitet die Bedeutung von Theorien in der Alternsforschung heraus und ordnet die heute existierende große Vielfalt an Theorien und Methoden in griffiger Weise. In den Kapiteln 5 und 6 werden grundlagen- und anwendungsorientierte gerontologische Befunde vorgestellt, bevor es in Kapitel 7 "Quo vadis Gerontologie?" heißt.Die aktuellen Diskussionen um die Krise der staatlichen Altersvorsorge haben eine Tatsache endgültig ins öffentliche Bewusstsein gerückt: Wir leben in einer stark alternden Gesellschaft. Folglich gewinnt die Gerontologie für die Wissenschaft und die Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Für viele Psychologen, Mediziner oder Soziologen ist die Beschäftigung mit dem Thema Altern von einer Option zur Notwendigkeit geworden.
Der vorliegende Band versteht sich als "Kurzreiseführer" durch die Gerontologie. Er bietet nicht nur eine komprimierte Einführung in dieses mittlerweile sehr umfangreiche und ausdifferenzierte Gebiet. Der Grundriss beleuchtet auch ausführlich die Geschichte dieses interdisziplinären Forschungsfeldes und setzt sie zu aktuellen Entwicklungen in Beziehung. Theorien, Methoden und Befunde werden ebenso beleuchtet wie Fragen der angewandten Gerontologie. Dabei verstehen die Autoren die Altersforschung als primär empirisch arbeitende Wissenschaft. Ihre wichtigste Leistung ist sicherlich die Ordnung dieses auf den ersten Blick schwer überschaubaren Feldes. Mithilfe von Definitionen und einer eigenen Systematik bieten Hans-Werner Wahl und Vera Heyl eine wertvolle Orientierung. --Reinhold Kampmann